Saunatuch vs. Badetuch: Was ist der Unterschied?
Wir bei Bomlins sind selbst begeisterte Saunagänger. Unsere Saunatücher haben wir entwickelt, weil wir etwas Besonderes gesucht haben, was uns lange begleitet. Nicht irgendein Tuch, sondern ein Lieblingssaunatuch.
Wer in die Sauna geht und einfach das nächste Handtuch aus dem Bad mitnimmt, merkt in der Kabine oft noch keinen Unterschied. Spätestens auf der Liege zwischen den Gängen wird klar: Das war nicht das richtige Tuch. Sauna ist Wellness — und das richtige Tuch gehört genauso dazu wie der Aufguss.
Saunatücher und Badetücher sehen ähnlich aus, sind aber für unterschiedliche Situationen gemacht. Wer den Unterschied einmal verstanden hat, greift beim nächsten Saunabesuch bewusster.
Der direkte Vergleich
| Saunatuch | Badetuch / Duschtuch | |
|---|---|---|
| Optimale Größe | 80 x 200 cm | 70 x 140 cm |
| GSM (Bomlins) | 650 g/m² | 650 g/m² |
| Material | Baumwollfrottee | Baumwollfrottee |
| Saunabank als Unterlage | ✓ Passt vollständig | Bedingt (nur Sitzfläche) |
| Auf der Ruheliege | ✓ Bedeckt den ganzen Körper | ✗ Zu kurz |
| Nach der Dusche | Möglich, aber überdimensioniert | ✓ Ideal |
Der größte Unterschied: Format und Länge
In deutschen Saunen gilt die Textilfrei-Regel: keine Badekleidung in der Kabine. Das Saunatuch ist deshalb keine Komfortoption, sondern die einzige Textilie die mitkommt. Es wird auf die Holzbank gelegt, bevor man sich setzt oder legt, damit kein Schweiß ins Holz zieht und nichts auf die untere Bank heruntertropft. Das ist Hygieneetikette, kein Ermessen.
Ein Standard-Badetuch misst 70 x 140 cm. Das reicht für das Bad nach der Dusche. Ein Saunatuch, auch Saunahandtuch genannt, hat die optimale Größe mit 80 x 200 cm. Der Grund liegt in der Nutzung: In der Sauna wird das Tuch nicht primär zum Abtrocknen gebraucht, sondern als Unterlage auf der Holzbank, die vollständig abgedeckt sein muss.
Ein Badetuch deckt eine normale Sitzbankbreite noch ab. Wer sich aber zwischen den Saunagängen auf eine Liege legen möchte, braucht mehr. Rücken, Schultern und Beine liegen gleichzeitig auf dem Tuch. Mit 140 cm Länge fehlen an einer Standardliege mindestens 50 bis 60 Zentimeter.
Material: Warum Saunatücher anders saugen müssen
In der Sauna schwitzt der Körper deutlich mehr als nach einer Dusche. Das Tuch muss in einer einzigen Sitzung erheblich mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Ein gutes Saunatuch ist deshalb hochsaugfähig — ein Material, das diese Belastung nicht trägt, wird schnell unangenehm, verliert seine Form oder beginnt nach wenigen Wäschen zu verhärten.
Das Entscheidende ist die Faserstruktur. Günstiges Frottier hat kurze Einzelfasern. Diese lösen sich nach mehrmaligem Waschen teilweise heraus, das Gewebe wird rauer und die Saugfähigkeit lässt nach.
GIZA-Baumwolle, angebaut im ägyptischen Nildelta, hat eine deutlich längere Einzelfaser als herkömmliche Baumwolle. Diese sorgt für ein dichteres Frottee-Gewebe, das trotzdem luftdurchlässig bleibt. Das Ergebnis ist ein Tuch, das nach dem Saunagang schneller trocknet, nach vielen Wäschen weich bleibt und seine Saugfähigkeit behält.
Was hinter dem Material steckt
Wer bewusst kauft, hört beim Material nicht auf. Die Frage nach Herkunft, Verarbeitung und Inhaltsstoffen ist für viele genauso relevant wie Größe und Gramm.
Bei 100% GIZA-Baumwolle ist die Herkunft eindeutig: angebaut im ägyptischen Nildelta, verarbeitet in Portugal unter europäischen Produktionsstandards. Diese Qualität ist nicht behauptet, sondern zertifiziert: Die Bomlins Saunatücher tragen das OEKO-TEX Produktklasse 1 Zertifikat, die strengste Prüfstufe überhaupt, die selbst für Babys und Kleinkinder gilt. Wer ein Tuch täglich auf der Haut trägt, kann damit sicher sein: keine Schadstoffe, keine offenen Fragen.
Der Versand erfolgt klimaneutral und plastikfrei. Wer wissen möchte woher sein Tuch kommt und was darin steckt, bekommt bei Bomlins eine klare Antwort.
Sitzen, liegen, erholen: Wann das Saunatuch unverzichtbar wird
Viele Saunagängerinnen und Saunagänger denken beim Kauf eines Saunatuchs zuerst an die Kabine. Dabei ist die Nutzung zwischen den Gängen der Moment, in dem der Unterschied am stärksten spürbar wird.
In der Kabine selbst sitzt man auf dem Tuch. Ein großes Badetuch reicht dafür unter Umständen noch. Anders sieht es auf der Ruheliege aus: Dort streckt man sich aus, entspannt, lässt den Körper nach dem Aufguss abkühlen. Diese Position braucht Länge.
Wer die Situation kennt, auf einer zu kurzen Unterlage zu liegen und dabei entweder die Knie anzuziehen oder auf dem nackten Bezug zu liegen, versteht sofort, worum es geht. Ein Saunatuch ist kein Luxus für ambitionierte Saunagänger. Es ist das Minimum für eine vollständige Saunarunde.
Was eignet sich als Saunatuch?
- Größe 80 x 200 cm ist die optimale Größe. Auf jeder Liege passt das Tuch vollständig.
- Material & Qualität Reines Baumwollfrottee. Mikrofaser trocknet schnell, ist aber auf erhitzter Haut unangenehm und hält dauerhafter Feuchtigkeit schlechter stand. Die Qualität des Baumwollgarns entscheidet, wie lange das Tuch saugfähig und weich bleibt.
- Gramm pro Quadratmeter Ab 600 g/m² für gute Saugfähigkeit. Bomlins Saunatücher liegen bei 650 g/m², was eine hohe Saugkraft bei gleichzeitig schneller Trocknung ermöglicht.
- Farbe Ein Saunatuch sollte farbecht sein — auch nach häufigem Waschen bei hohen Temperaturen. Die Bomlins Saunatücher sind in Beige, Grau und Cashmere erhältlich, Farbtöne die auch nach vielen Wäschen ihre Tiefe behalten.
Wer ein hochwertiges Saunatuch sucht, das diese Kriterien erfüllt und dauerhaft die gleiche Qualität hält, findet bei Bomlins Saunatücher aus GIZA-Baumwolle, hergestellt in Portugal nach europäischen Qualitätsstandards.
Zu den Bomlins SaunatüchernFazit: Beide Tücher haben ihren Platz
Saunatuch und Badetuch schließen sich nicht aus. Sie ergänzen sich.
Das Saunatuch gehört in die Saunatasche: als Unterlage auf der Bank, als vollständige Abdeckung auf der Ruheliege und als Begleiter durch die Ruhepause zwischen den Gängen. Auf dem Weg zur Abschlussdusche lässt es sich bequem umwickeln, groß genug, um den Körper vollständig zu bedecken.
Das Duschtuch übernimmt danach: beim Abtrocknen nach der Dusche, beim Wickeln nach dem Abkühlen. Wer den Saunaabend entspannt ausklingen lassen möchte, greift zum Bademantel.
Wer beides hat, braucht keinen Kompromiss mehr.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Badetuch und Saunatuch?
Der Hauptunterschied liegt in der Größe. Badetücher messen meist 70 x 140 cm, Saunatücher haben ihre optimale Größe bei 80 x 200 cm. Saunatücher müssen die gesamte Liegefläche abdecken und sind für höhere Feuchtigkeitsbelastung ausgelegt.
Was eignet sich als Saunatuch?
Am besten ein Tuch aus reinem Baumwollfrottee in der optimalen Größe von 80 x 200 cm, mit einem GSM-Wert ab 600 g/m². Mikrofaser ist in der Sauna ungeeignet: unangenehm auf erhitzter Haut und nicht für Dauerfeuchtigkeit gemacht.
Welche Todsünden gibt es in der Sauna?
Die häufigsten Fehler: kein Tuch auf die Bank legen, zu spät in den laufenden Aufguss einsteigen und nasse Füße ohne vorheriges Abtrocknen in die Kabine bringen. Ein sauberes, ausreichend großes Saunatuch gehört zur Grundausstattung, nicht zum optionalen Zubehör.
Was ist das beste Saunatuch?
Das beste Saunatuch erfüllt drei Kriterien: die optimale Größe von 80 x 200 cm, reines Baumwollfrottee mit einem GSM-Wert ab 600 g/m², und eine dokumentierte Herkunft des Materials. Lange Baumwollfasern wie GIZA bleiben nach vielen Wäschen weich und verlieren ihre Saugkraft nicht. Ein Qualitätszertifikat wie OEKO-TEX Klasse 1 zeigt zusätzlich, dass keine Schadstoffe verarbeitet wurden.