Saunatuch-Größen im Vergleich: Warum 80×200 cm der Goldstandard ist
Beim Saunatuch ist die Größe keine Komfortfrage, sondern eine Funktionsfrage. Ein zu kleines Tuch schützt die Holzbank nicht vollständig. In öffentlichen Saunen ist das nicht nur unhygienisch, sondern verstößt in vielen Einrichtungen explizit gegen die Hausordnung. Ein zu schmales Tuch rutscht beim Hinsetzen weg und ein zu kurzes Tuch lässt die Füße auf dem blanken Holz.
Dieser Ratgeber erklärt, welche Maße für welche Nutzung passen und warum 80×200 cm der Kompromiss ist, dem erfahrene Saunagänger immer wieder zustimmen.
Was muss ein Saunatuch auf der Bank leisten?
Die Funktion eines Saunatuchs auf der Saunabank ist dreigeteilt. Es muss als Sitzunterlage funktionieren, als Liegeunterlage für den gesamten Körper taugen und gleichzeitig als Körperschutz vor der heißen Holzoberfläche dienen. Diese drei Anforderungen ergeben zusammen ein Mindestmaß.
Für eine Person mit einer durchschnittlichen Körpergröße von 170 bis 180 cm bedeutet das, dass das Tuch mindestens 190 cm lang sein muss, damit die Füße beim Liegen nicht das Holz berühren. Die Breite von mindestens 70 cm stellt sicher, dass beim Sitzen die gesamte Kontaktfläche bedeckt ist. Alles darunter ist ein Kompromiss.
In fast allen Thermen gilt die Regel: Kein Schweiß auf das Holz. Ein großzügiges Saunatuch in 80x200 cm stellt sicher, dass Sie diese Regel ohne ständiges Zurechtrücken einhalten können.
Warum ist 80×200 cm der Standard in der Praxis?
80 Zentimeter Breite ist der kritische Unterschied zu 70 Zentimetern. Die meisten Saunabänke sind 60 bis 80 cm tief. Ein 70 cm breites Tuch liegt beim Sitzen auf dem hinteren Teil der Bank plan, aber beim Hinlegen quer zur Bank fehlt die Überlappung auf beiden Seiten. 80 cm gibt Spielraum, sodass das Tuch verschoben werden kann, ohne sofort den Randbereich zu verlieren.
200 cm Länge deckt auch große Personen über 185 cm vollständig ab. Das ist ein Sicherheitspolster von rund 15 bis 20 cm, der beim Hinlegen nicht fehlen darf, weil Füße auf einer heißen Holzbank in der Sauna nach wenigen Minuten schmerzhaft warm werden.
Für wen ist ein größeres Format sinnvoll?
Wer regelmäßig in der Sauna liegt statt sitzt, wer sehr groß oder breit gebaut ist oder wer das Tuch zusätzlich als Wickeltuch oder Saunakilt zwischen den Gängen tragen möchte, profitiert von einem großzügigeren Format. Für diese Nutzung ist 80×200 cm die untere Grenze und nicht die obere.
Für Kinder und Jugendliche bis etwa 160 cm Körpergröße ist 70×180 cm ausreichend. Für Erwachsene in öffentlichen Einrichtungen mit strikten Hygieneregeln empfehlen wir grundsätzlich 80×200 cm als Mindestmaß, da viele Saunen explizit verlangen, dass die gesamte Holzfläche bedeckt ist.
Ab einer Körpergröße von 190 cm ist das Maß 80x200 cm essentiell. Unsere Tücher aus GIZA-Baumwolle behalten auch nach vielen Wäschen ihre Form und Größe, sodass der Schutz dauerhaft erhalten bleibt.
Wie verhält sich 80×200 cm als Saunakilt?
Das Saunatuch als Wickeltuch zwischen den Gängen zu tragen ist für viele Saunagänger, besonders für Frauen, eine Frage der Diskretion im Ruhebereich. 80 cm Breite ermöglicht eine vollständige Umwicklung mit ausreichendem Überschlag, der bei normaler Bewegung nicht aufgeht. 70 cm reicht bei schlankeren Personen, bietet aber kaum Spielraum. Für kräftigere Figuren ist 80 cm das Minimum.
Unsere Saunatücher in 80×200 cm sind in allen Farben verfügbar und explizit auch als Kilt nutzbar. Die Breite und das Gewicht des 650-gsm-Frottees sorgen dafür, dass es sicher sitzt.
Passt ein 80×200 cm Saunatuch in die Sporttasche?
Ja, denn trotz seiner Größe lässt sich ein 80×200-cm-Saunatuch kompakt zusammenfalten und passt in jede übliche Sporttasche. Das Gewicht liegt im getrockneten Zustand bei etwa 1 kg. Das ist deutlich mehr als ein dünnes Mikrofaser-Reisehandtuch, aber für den Saunakontext vollkommen akzeptabel. Für den Transport nach einem Saunabesuch empfiehlt sich ein wasserdichter Innenbeutel, damit das feuchte Tuch andere Sachen nicht durchnässt.
Saunatuch oder Bademantel – was brauche ich wann?
In der Saunakabine selbst ist das 80x200 cm große Saunatuch als Unterlage alternativlos. Für die Ruhephasen zwischen den Gängen oder den Gang zum Bistro greifen viele Saunagänger jedoch lieber zu einem Bademantel. Während das Tuch die Haut trocknet und die Bank schützt, hält ein schwerer Bademantel die Körperwärme konstant und verhindert das Auskühlen in klimatisierten Ruhezonen. Wer Wert auf maximale Entspannung legt, kombiniert beides: Ein großes Tuch für das Holz und einen passenden Mantel für die Zeit dazwischen.
Einheitlicher Look mit dem passenden Handtuch-Set
Für viele Wellness-Liebhaber endet das Erlebnis nicht in der Sauna. Um den hochwertigen Komfort der GIZA-Baumwolle auch beim Duschen nach dem Saunagang oder zu Hause im Badezimmer fortzuführen, empfiehlt sich ein abgestimmtes Handtuch-Set. Wenn Saunatuch, Duschtuch und Gesichtshandtuch farblich und qualitativ harmonieren, entsteht ein stimmiges Gesamtbild. Unsere Sets bieten den Vorteil, dass Sie die gewohnte 650-gsm-Qualität in allen benötigten Größen griffbereit haben.