Handtücher waschen: Bei wie viel Grad und worauf es wirklich ankommt

Handtücher waschen klingt simpel, entscheidet aber darüber, ob Ihre Tücher nach Monaten noch weich und saugfähig sind oder hart und müffig werden. Die meisten Probleme entstehen durch drei typische Fehler: die falsche Temperatur, eine schlechte Waschmittel-Dosierung und den Einsatz von Weichspüler. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, bei wie viel Grad Sie waschen sollten, welches Waschmittel am besten passt und wie Sie hochwertige Baumwolle über Jahre weich halten.

Ein eleganter Stapel flauschiger Bomlins Handtücher in Kaschmir und Beige auf einer Holzbank in einem hellen Badezimmer

Mit der richtigen Pflege bleiben hochwertige Handtücher aus GIZA-Baumwolle über Jahre hinweg flauschig wie am ersten Tag.

Bei wie viel Grad Handtücher waschen: Warum 60 Grad ein echtes Qualitätsmerkmal ist

Die kurze Antwort lautet: 60 Grad ist der absolute Höchstwert, den unsere hochwertigen Handtücher vertragen, und diese Temperatur genügt vollkommen für die nötige Hygiene. Viele Menschen waschen ihre Handtücher im Alltag standardmäßig nur bei 40 Grad, um die Farben zu schonen. Bei Bomlins-Handtüchern ist das dank einer extra hohen Farbkonsistenz zwar nicht zwingend nötig, aber dennoch eine faserschonende Option. Dass unsere Tücher problemlos bei 60 Grad gewaschen werden können, ohne sich zu verziehen oder die Form zu verlieren, ist ein echtes Qualitätsmerkmal der hochwertigen Verarbeitung.

Eine klassische Kochwäsche bei 90 oder 95 Grad ist hingegen absolut tabu, da die feinen Fasern der edlen Baumwolle bei diesen extremen Temperaturen sprichwörtlich verbrennen und dauerhaft zerstört werden.

Temperatur Geeignet für Hinweis
40 °C Leicht verschmutzte Handtücher, schont Farben und Fasern Tötet nicht alle Keime ab
60 °C Normale Wäsche, der empfohlene Höchstwert für GIZA-Handtücher Tötet die meisten Keime, hygienisch und schonend zugleich
90 / 95 °C Klassische Kochwäsche Für unsere GIZA-Handtücher nicht geeignet, da die feinen Fasern verbrennen

Wie wäscht man Handtücher in der Waschmaschine richtig?

Viele Menschen stehen regelmäßig vor der Haushaltswäsche und fragen sich, wie wäscht man Handtücher eigentlich so, dass sie langfristig hygienisch sauber und flauschig bleiben. Neben der Frage, auf wieviel Grad die Waschmaschine eingestellt werden sollte, spielt das richtige Waschprogramm eine entscheidende Rolle. Für Frottee-Handtücher aus reiner Baumwolle wählen Sie am besten das klassische Programm für Koch- und Buntwäsche. Dieses Waschprogramm liefert im Vergleich zu Schongängen wie zum Beispiel Pflegeleicht deutlich mehr Wasser und eine intensivere Trommelbewegung, was für ein rückstandsloses Ausspülen von Schmutz und Seife essenziell ist.


Für Handtücher aus langfaseriger Baumwolle ist 60 Grad in den meisten Haushalten der beste Dauerwert. Lassen Sie die Trommel dabei niemals zu voll werden. Eine Handbreit Platz nach oben sorgt dafür, dass die Tücher frei umspült werden und sich keine harten Rückstände festsetzen. Als praktischer Anhaltspunkt passen in eine übliche Waschmaschine etwa zwei große Duschtücher, vier Handtücher und vier kleine Gästetücher gut hinein.


Wie lange sollte ein Waschprogramm dauern und welche Einstellung schadet Frottee?

Ein normales Baumwoll-Programm dauert meist zwischen eineinhalb und zwei Stunden, was für eine gründliche Reinigung vollkommen ausreicht. Besondere Vorsicht gilt bei modernen Waschmaschinen und dem vermeintlich umweltschonenden Eco-Modus. Die Frage, wie lange ein Waschgang läuft, ist hier nämlich entscheidend. Oft wäscht dieses Programm drei bis vier Stunden, spart dabei aber extrem an Wasser. Für hochwertige Handtücher bedeutet das, dass nicht genügend Wasser vorhanden ist, um Kalk und Waschmittelreste restlos aus den Fasern zu schwemmen. Die Schlingen verhärten dadurch im Laufe der Zeit. Nutzen Sie daher lieber das klassische Buntwäsche-Programm und verzichten Sie auf Eco- oder Kurzprogramme.


Wer einen kleinen Haushalt hat und die Trommel nicht vollbekommt, kann Handtücher problemlos zusammen mit Bettwäsche oder Geschirrtüchern bei 60 Grad waschen. Diese Textilien haben sehr ähnliche Ansprüche im Waschgang, ganz anders als empfindliche Kleidung, die immer einen eigenen, schonenderen Waschgang bekommen sollte.


Das richtige Waschmittel und die optimale Menge

Für weiße Handtücher nehmen Sie am besten ein Vollwaschmittel in Pulverform. Pulver lässt sich genauer dosieren, ist meist günstiger sowie umweltfreundlicher als Flüssigwaschmittel und es enthält optische Bleichmittel, die das Weiß strahlend rein halten. Für bunte und dunkle Tücher ist ein hochwertiges Colorwaschmittel die richtige Wahl, weil es ohne Bleiche die Leuchtkraft der Farben schützt.


Wichtiger als viele denken ist die exakte Dosierung. Zu wenig Waschmittel reinigt in hartem Wasser schlecht und begünstigt hartnäckige Kalkablagerungen, die Handtücher mit der Zeit bretthart machen. Zu viel hinterlässt Rückstände im Gewebe, die ebenfalls verkleben. Dosieren Sie immer exakt nach der vorliegenden Wasserhärte und den Angaben auf der Packung, niemals nach Gefühl. Ihre genaue Wasserhärte erfahren Sie ganz unkompliziert beim örtlichen Wasserversorger.


Warum Weichspüler Handtücher ruiniert

Weichspüler fühlt sich im ersten Moment zwar weich an, legt jedoch einen wasserabweisenden Film um jede einzelne Faser. Das Handtuch nimmt danach deutlich weniger Wasser auf und verliert seine wichtigste Eigenschaft, nämlich die Saugkraft. Bei langfaseriger GIZA Baumwolle ist das besonders schade, weil gerade ihre natürliche Saugfähigkeit dadurch blockiert wird. In diesem künstlichen Film setzen sich zudem mit der Zeit Bakterien und unangenehme Gerüche fest.


Wenn Sie eine natürliche Alternative zum Weichmachen suchen, eignet sich Zitronensäure weitaus besser als der oft empfohlene Essig. Geben Sie dazu gelegentlich, nicht bei jeder Wäsche, etwas in Wasser gelöste Zitronensäure in das Weichspülerfach. Sie löst Kalk sowie Waschmittelreste und hält die Fasern wunderbar geschmeidig. Zitronensäure ist dabei deutlich schonender zu den Gummidichtungen und Schläuchen der Waschmaschine als Essig, dessen aggressive Säure die Dichtungen auf Dauer angreifen kann. Verwenden Sie sie sparsam und niemals zusammen mit Bleichmittel.


Handtücher richtig trocknen für maximale Flauschigkeit

Beim Trocknen entscheidet sich, ob ein Handtuch flauschig oder kratzig wird. Den Grundstein legen Sie schon beim Schleudern. Eine Drehzahl von 1.400 bis 1.600 Umdrehungen pro Minute pressen viel Restfeuchte heraus, sodass die Tücher im Anschluss schneller und gleichmäßiger trocknen können. Ein Schonschleudern ist bei Handtüchern absolut nicht nötig.


Der Wäschetrockner ist die zuverlässigste Methode für maximale Weichheit, sofern Sie ihn richtig bedienen. Wählen Sie im Trockner unbedingt immer das spezielle Handtuch-Trockner-Programm aus. Dieses Programm arbeitet mit einer optimierten, niedrigen bis mittleren Hitze. Das ist von entscheidender Bedeutung, da eine zu starke Hitze die feinen Schlingen der Baumwolle schädigt und die Fasern verbrennen lässt.


Ein fataler Fehler, der in vielen Badezimmern passiert, ist das Aufhängen der feuchten Handtücher direkt über der Heizung oder dem Handtuchhalter mit Heizfunktion. Durch den direkten... hocherhitzten Metall Kontakt wird das Frottee viel zu stark strapaziert. Die Folge ist, dass die empfindlichen Fasern stumpf werden, verhärten und das Handtuch langfristig kaputtgeht. Trocknen Sie Ihre Tücher stattdessen lieber schonend im Trockner oder an der Luft.


An der Luft können Handtücher starr werden, weil sich die Fasern ohne Bewegung ineinander verhaken. So verhindern Sie die sogenannte Trockenstarre:

  • Kräftig ausschütteln: Schütteln Sie jedes Handtuch vor dem Aufhängen kräftig aus, um die Schlingen aufzurichten.
  • Wind nutzen: Trocknen Sie die Wäsche wenn möglich draußen, denn der Wind hält die Fasern in ständiger Bewegung.
  • Durchkneten: Kneten Sie fast trockene Tücher noch einmal gründlich durch, um erste Versteifungen sanft zu lösen.

Etwas mehr Struktur nach dem Lufttrocknen ist dabei keineswegs ein Nachteil. Ein leicht raueres Handtuch wirkt auf der Haut wie ein sanftes Peeling und regt die Durchblutung beim Abtrocknen an. Wer diesen gesunden Effekt mag, kann für seine Frottee-Handtücher ganz bewusst auf den Trockner verzichten.


Die häufigsten Probleme lösen

Muffiger Geruch entsteht durch Bakterien, die sich in den feuchten Fasern und oft auch in der Waschmaschine selbst festsetzen. Waschen Sie betroffene Handtücher konsequent bei 60 Grad und lassen Sie die Maschine gelegentlich leer mit Zitronensäure durchlaufen, um Ablagerungen zu entfernen. Eine zweite Waschrunde mit etwas Natron hilft effektiv gegen hartnäckige Gerüche.


Harte, kratzige Handtücher kommen fast immer von Kalk und Waschmittelresten, nicht von der Baumwolle selbst. Prüfen Sie zuerst die Waschmittel-Dosierung und Ihre Wasserhärte, verzichten Sie auf Weichspüler und trocknen Sie mit Bewegung. Sind die Tücher bereits hart geworden, hilft eine gelegentliche Wäsche mit Zitronensäure statt Waschmittel, um bestehende Ablagerungen zu lösen.


Was GIZA Baumwolle besonders macht

GIZA Baumwolle besitzt von Natur aus extra lange Fasern und wird mit der richtigen Pflege mit der Zeit sogar noch weicher. Damit das perfekt gelingt, waschen Sie wann immer möglich bei 40 Grad, nutzen ein mildes Colorwaschmittel ohne Bleiche und lassen Weichspüler konsequent weg.


Die Handtücher von Bomlins bestehen aus genau dieser erlesenen Qualität und werden in Portugal nach höchsten europäischen Standards gefertigt, was sie auch nach vielen Wäschen extrem formstabil hält. Wer den Unterschied einmal selbst spüren möchte, findet ihn bei unseren hochwertigen Handtüchern aus GIZA Baumwolle.


Häufige Fragen

Bei wie viel Grad werden Handtücher hygienisch sauber?
Bei 60 Grad. Das ist zugleich der höchste Wert, den hochwertige GIZA-Handtücher vertragen, und er tötet die meisten Haushaltskeime, Bakterien und Pilzsporen ab. Eine Wäsche bei 40 Grad schont die Farben, reicht aus hygienischer Sicht aber nicht immer aus. Auf die Kochwäsche bei 90 oder 95 Grad sollten Sie bei diesen Handtüchern verzichten, da die Fasern verbrennen.
Warum sollte man bei Handtüchern auf Weichspüler verzichten?
Weichspüler legt einen wasserabweisenden Film um die Fasern. Das Handtuch forgets sich kurz weich an, nimmt aber weniger Wasser auf und verliert an Saugkraft. Für dauerhaft weiche Tücher dosieren Sie das Waschmittel richtig und trocknen die Wäsche mit Bewegung im Trockner oder im Wind.
Wie oft sollte man Handtücher waschen?
Duschtücher, die nach dem Gebrauch vollständig trocknen können, sollten nach drei bis fünf Nutzungen gewaschen werden. Kleine Handtücher für die Hände wechseln Sie am besten alle zwei bis drei Tage. Gesichtstücher und Waschlappen sollten idealerweise täglich in die Wäsche gegeben werden.
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